„Götaland“ – Versionsunterschied

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'''Götaland''' [{{IPA|ˈjøːtaland}}] ist der südlichste der heutigen drei [[Schweden|schwedischen]] [[Landesteil (Schweden)|Landesteile]] (schwed. ''landsdelar'') Götaland, [[Norrland]] und [[Svealand]].
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Götaland hat eine Fläche von 87.712&nbsp;km², und eine Bevölkerung von 4,4 Millionen.<ref name=ne>Nationalencyklopedie Artikel ''Götaland'' ([http://www.ne.se/artikel/1033168 kortversion], abgerufen 27. November 2008)</ref>
Götaland hat eine Fläche von 87.712&nbsp;km², und eine Bevölkerung von 4,4 Millionen.<ref name="ne">''Götaland''. In: ''Nationalencyklopedie'' ([http://www.ne.se/artikel/1033168 kortversion] abgerufen 27. November 2008)</ref>


== Geschichte der Region ==
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== Siehe auch ==
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* [[Göta landsväg]] (Die alte „Göta Landstraße“ von [[Stockholm]] nach Süden)
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== Literatur ==
* [http://runeberg.org/nfbj/0479.html Götaland] in [[Nordisk familjebok]]
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Version vom 26. Juli 2018, 17:31 Uhr

Götaland
Historische Provinzen (landskap) in Götaland

Götaland [ˈjøːtaland] ist der südlichste der heutigen drei schwedischen Landesteile (schwed. landsdelar) Götaland, Norrland und Svealand.

Geographie

Das Gebiet umfasst die zehn historischen Provinzen, auch „Landschaften“ (schwed. landskap) genannt, Småland, Öland, Västergötland, Östergötland, Dalsland, Schonen, Halland, Blekinge, Gotland und Bohuslän.

Götaland hat eine Fläche von 87.712 km², und eine Bevölkerung von 4,4 Millionen.[1]

Geschichte der Region

Andere ältere Namen der Region sind „Gothia“, „Gothlan“ und „Gotland“. Es bestand einst aus souveränen Königreichen, deren Bewohner im Altnordischen „Gautar“ genannt wurden. Man spekuliert, dass es sich bei diesen um die „Geatas“ handelt, das Volk des Beowulf aus dem altenglischen Epos gleichen Namens. Laut anderer Spekulationen war die Region Ursprungsort der Goten.

Erst seit dem späten Mittelalter begann man Götaland als einen Teil Schwedens zu betrachten. In altnordischen und altenglischen Quellen wurde es noch als eine autonome Region unabhängig von Schweden beschrieben. Reichsrat und Großgrundbesitzer Bo Jonsson Grip beschrieb in einer Quelle aus dem Jahr 1384 Schweden als aus den Teilen Svealand, Österland und Götaland bestehend.

Im frühen Mittelalter gehörten wahrscheinlich Småland, welches aus den „Ländern“ Njudung, Värend, Möre, Ydre, Tjust, Finnveden und Kinda bestand, die Insel Öland, Östergötland, Västergötland (inklusive Dalsland) und Värmland und Närke zu Götaland. Värmland zählte im frühen 19. Jahrhundert noch als Teil Götalands. Värmland und Närke sind heute Teile von Svealand.

Blekinge, Bohuslän, Halland und Schonen wurden im Frieden von Roskilde von 1658 Schweden zugesprochen. Bohuslän gehörte zuvor zu Norwegen und die anderen Provinzen zu Dänemark. Diese Provinzen gehören seitdem zu Götaland. Die ehemals dänischen Provinzen werden zusammenfassend als Skåneland umschrieben.

Im heutigen Schweden ist die Einteilung nach Landesteilen von marginalem Interesse. Es wird hauptsächlich in der Meteorologie und in zusammenfassender Statistik verwandt. Heute verwendet man für die NUTS-1-Region Södra Sverige (SE2, ‚Südschweden‘), unter Einbezug von Östergötland.

Siehe auch

Literatur

Wikivoyage: Götaland – Reiseführer

Einzelnachweise

  1. Götaland. In: Nationalencyklopedie (kortversion abgerufen 27. November 2008)